Das Krähennest

So oder so ähnlich stellen wir uns unser Krähennest vor.

 

 

Der Name „Krähennest“ leitet sich außer aus dem Stadtnamen (Krähen auf dem Felde) aus dem Wunsch ab, den Mitgliedern ein sicheres Zuhause, ein Nest, zu geben.

Mit der Aussicht auf ein Grundstück im Bereich der Krefelder Niepkuhlen sind wir in einer neuen Phase der Vorbereitung: Die genaue Lage und Bauform sind zwar noch nicht entschieden, aber ökologische und soziale Bedürfnisse werden dabei eine prägende Rolle spielen.

Sicher ist zudem, dass wir als Genossinnen und Genossen nur gemeinsames Genossenschaftseigentum bilden werden. Dies erreichen wir durch Einlage von sogenannten Geschäftsanteilen. Innerhalb des Genossenschaftseigentums wird jede/r eine eigene, abgeschlossene Wohnung nutzen dürfen, für die ein monatliches Entgelt an die Genossenschaft zu entrichten ist. Elemente der Förderung des sozialen Wohnungsbaus werden berücksichtigt.

Wir beabsichtigen, Menschen mit seelischer oder körperlicher Pflegebedürftigkeit als gleichberechtigte, vollwertige Mitglieder in unser Projekt aufzunehmen und schaffen hierfür die organisatorischen und baulichen Voraussetzungen.

Besonders wichtig ist uns neben der sozialen Gemeinschaft die ökologische Grundausrichtung. Neben einer Ressourcen sparenden Bauweise, einem nach KfW-Kriterien geförderten Energiestandard und weiteren umweltschonenden Einzelmaßnahmen streben wir an, Garten- und Wiesenflächen in der Nachbarschaft zu erwerben, die wir selbst oder mit professionellen Verbündeten zusammen (z. B. NABU) bewirtschaften, um somit einen Beitrag zu einer Ökologisierung der nahen Umgebung zu leisten. Diese Flächen werden gleichzeitig auch Familien als erweiterte Spielfläche zur Verfügung stehen.

Wir rechnen mit einem Einzug circa 2021.